Schrödingers Garten

Was für das Beispiel Schrödingers Katze als Theorem gilt, ist auch in der Praxis gültig. Erst wenn man den Garten nach dem Sturm besucht und feststellt, ob es Sturmschäden gibt oder nicht, konkretisiert sich die Auswirkungen des Sturmes. Davor sind beide Möglichkeiten gegeben.

Bevor der nächste Sturm anrollt, sollte man den Garten, die Dächer und das Gewächshaus einmal prüfen und Schwachstellen gegebenenfalls stärken, damit kein größerer Schaden entsteht.

Wassertonnen und andere leichte Geräte sollte man gut festbinden oder verstauen, damit diese nicht vom Wind weggetragen werden.

Pflanzen vorziehen

Bei Zeiten können Pflanzen für den Garten vorgezogen werden. So gewinnt man einige Zeit und kann diese später in ein Beet umsetzen.

Neben Gemüsen wie Paprika eignen sich auch Blumen dafür. So kann man günstiger aus Samen gezogenen Pflanzen im Garten verwenden. Ein wenig Mühe gehört natürlich dazu, da die Sämlinge mit Wärme und Feuchtigkeit umhegt werden müssen.

Wer dies nicht machen möchte, der kann sich später fertig vorgezogene Pflanzen im Handel kaufen.

Das neue Gartenjahr planen

Im Winter gibt es außer Bastelarbeiten nicht viel zu tun. Da empfiehlt es sich schon einmal das neue Gartenjahr zu planen.

Welche Beete möchte man anlegen, empfehlen sich Hochbeete? Was muss an Wartungsarbeiten am Haus durchgeführt werden und welche Gemüse möchte man anbauen. Wird noch ein besseres Bewässerungssystem benötigt?

So kann man im Frühjahr mit einer guten Planung starten.

Frostschutz für Pflanzen

Manche Pflanzen benötigen Hilfe bei zu kalten Temperaturen. So kann man Blaubeerbüsche mit Filzkappen ausstatten und auch Hortensien sollte vor starkem Frost geschützt werden.

Ein Drahtgitter mit Laub gefüllt und über die Pflanzen gestülbt hält auch den Frost fern.

Rosen schützt man traditionell durch angehäufelte Erde und Tannenzweige. Wenn es erst in neuem Jahr friert, kann man hierzu auch Tannenzweige aus der Weihnachtsdeko wiederverwenden.

Vögel füttern nicht vergessen

Wer im Sommer Nutznießer von Insektenvertilgern sein möchte, der sollte im Winter die Vögel füttern, damit sie sich an den Garten gewöhnen und wissen, dass es dort immer was zu fressen gibt.

Neben gekauften Meisenknödeln kann man auch selbst welche herstellen. Dazu muss man Fett wie Kokosfett erhitzen und dann Körnerfütter hineingeben, die Masse kann zum Erkalten dann in Tassen, Töpfe und andere Behälter gefüllt werden. Einen Stock sollte man zusätzlich anbringen, damit die Vögel beim Picken Halt finden.

Laubkompost

Für einen guten Laubkommpost kann man die Blätter mit dem Rasenmäher aufsaugen und dann die gehäckselten Blätter und Gras auf den Kompost geben.

In Schichten sollte man auch Erde und Hornspäne auf den Kompost geben, damit das Laub gut verrottet und nicht schimmelt.

Beleuchtung oder nicht?

Wer seinen Garten auch im Dunkeln betrachten möchte, der sollte an geeigneten Stellen Lampen anbringen.

Diese sollten aber nicht die ganze Nacht durch leuchten, da viele Insekten dadurch in der natürlichen Entfaltung gestört werden könnten.

Zudem ist es fraglich, ob Solarlampen bei geringem Tageslicht ausreichend Helligkeit am Abend und in der Nacht liefern können.

Das Frühjahr pflanzen

Wer im Frühjahr eine Blütenpracht erleben möchte, der sollte im Herbst Zwiebeln stecken.

Falls diese im Boden gefressen werden, empfiehlt sich das Setzen in Drahtkörbe oder einfach in Tontöpfe. Grundsätzlich sollten die Blumenzwiebeln mit doppelter Höhe von Erde bedeckt sein, wie die Zwiebel hoch ist.

Äpfel ernten

Viele Apfelsorten werden im September erntereif. Dann sollten die Früchte vom Baum genommen werden und eingelagert werden. Je nach Sorte kann auch Saft oder Apfelmus darauf hergestellt werden.

Äpfel sind im Geschäft meist nicht so günstig, als würden Sie einfach auf Bäumen wachsen. Hält man sich an gesundes Gärtnern ohne Pestizide, so kann man die eigene Ernte noch mehr genießen.

Den Winter vorbereiten

Wenn im Herbst wieder mehr Regen fällt, braucht man die Pflanzen nicht mehr selbst zu wässern. So kann man nicht mehr benötigte Regentonnen schon wieder auf den Kopf stellen und für den Winter vorbereiten.

Ein paar letzte Regentonnen sollte man für eine Trockenperiode noch behalten. Erst wenn der Frost kommt, sollte man diese auch leeren und umdrehen.