Parzellenfest

Um die Zusammengehörigkeit in der Parzelle zu stärken sollte man einmal im Jahr ein Parzellenfest veranstalten.

Hierzu fordert meist der Obmann der Parzelle auf. Als Kleingärtner kann man sich hier aber natürlich bei der Organisation und Durchführung beteiligen.

Beiwuchs vermeiden

Wer seinen Garten von Wildkräutern frei hält, hilft auch neuen Wuchs zu vermeiden. Alle vier Wochen sollte man einen Rundschlag machen und zwischendurch auch neuen Wildwuchs ausreißen, damit dieser sich nicht wieder neu aussamt.

Urlaubszeit überbrücken

Wer in den Urlaub fährt, der sollte den Garten mit automatischer Bewässerung versorgen. Gerade in der Sommerzeit tut dies den Pflanzen gut. Ein Bewässerungsschlauch mit Löchern ist nicht sehr kostspielig und kann an eine volle Regentonne angeschlossen, die Pflanzen einen Zeitlang mit Wasser versorgen. So wird nicht zu viel Wasser verbraucht.

Am besten sollte man dies vor der Urlaubszeit einmal testen, damit es dann auch funktioniert.

Wassermanagement

Wenn es gar nicht mehr regnet, dann muss man Wasser pumpen. Mit einer elektrischen Pumpe und einem Stromaggregat kann man das gepumpte Wasser dann in die Regentonnen des eigenen Gartens befördern.

So muss man sich in regenarmen Zeiten selbst helfen. Andere Sparmaßnahmen wie Tröpfchenbewässerung und Bewässerung am frühen Morgen kann man noch zusätzlich nutzen, um Wasser zu sparen.

Funktioniert auch die Parzellenpumpe nicht, dann hilft nur noch Wasser in Kanistern in den Garten mitzunehmen, um wenigstens das nötigste zu gießen.

Umweltbewusst gärtnern

Zum umweltbewussten Gärtnern zählt auch, nicht allzu viel Plastik zu verbrauchen.

Pflanztöpfe für gekaufte Pflanzen bestehen meist schon aus Kunststoff, der nicht immer recycelt wird.

Dazu kommen Gießkannen aus Kunststoff, Folien und Gartengeräte mit Kunststoffgriffen.

Bei vielen Dingen aus Kunststoff kann man eine kunststofflose Alternative wählen, wie z.B. Zinkgießkannen oder man verzichtet bewusst auf Kunststoff.

Auch in gekauftem Kompost werden häufig Kleinstteile von Kunststoff verarbeitet, da sich diese nicht mehr aus dem zu verwertenden Rohmaterial herausfiltern lassen.

Statt Folie für den Spargel zu nehmen, kann man diesen auch mit Regentonnen abdecken, damit er weiß bleibt. Nach der Spargelernte kann man die Tonnen dann wieder als Wasserspeicher nutzen, so spart man sich die Folie.

Schlechtes Wetter

Für Gartenfreunde gibt es eigentlich kein schlechtes Wetter. Höchtens die Frostnächte im Mai oder ein Sturm kann dem Garten etwas anhaben.

Bei Sonne oder Regen kann sich der Gärtner aber nur freuen. Bei Regen muss er den Garten nicht gießen und bei Sonne kann er den Garten genießen und die Blumen selbst gießen.

Daher gibt es für Gärtner fast kein schlechtes Wetter!

Hecken und Büsche schneiden

Damit der Wuchs nicht zu stark wird, ist im Sommer ein Rückschnitt des Zuwachses an Hecken und Büschen ratsam.

Aufgrund der Vogelschutzgesetze sollte dies nicht vor dem 01.07. stattfinden und auch kein struktureller Schnitt sein.

Die Pflanzen werden dadurch kräftiger und treiben erneut aus.

Der Heckenschnitt sollte in der Grünsammelstelle abgegeben werden.

Dort kann man auch noch Kompost für die Beete mitnehmen.

Tröpfchenbewässerung

Bei wenig Regen und hohen Temperaturen können manche Maßnahmen Wasser sparen. So kann man mit einer Tröpfchenbewässerung die Verdunstung eingrenzen, da die Pflanzen mit wenig kontinuierlichem Wasser versorgt werden und der Bewässerungschlauch auch unterirdisch in Wurzelnähe verlegt werden kann.

Gemeinschaftsarbeit gehört auch dazu

Wer einen Garten in einer Kleingartenanlage pachtet, der verpflichtet sich auch, an Gemeinschaftsarbeit teilzunehmen.

Falls man an dem ausgewählten Termin keine Zeit hat, kann man die Arbeit meist noch auf einen anderen Tag verschieben. Meist werden aber Pächter einer Parzelle zum gleichen Termin eingeladen, so dass man dann mit ganz anderen Pächtern und nicht den Nachbarn zusammen arbeiten muss.

Die Gemeinschaftsarbeit soll auch das Gefühl des Zusammenhalts im Gartenverein stärken und ist daher ein gelungener Anlass, die Nachbarn mal besser kennenzulernen.

Regenrinnen reinigen

Damit der Regen auch in die gewünschten Bahnen läuft, sollte man regelmäßig die Regenrinnen reinigen. Diese sollten dem Wasser ausreichend Platz geben, damit das Wasser in die Regenrohren und Wassertonnen laufen kann.

Bei einem verstopften Anschluß kann das Wasser unkontrolliert über die Regenrinnen hinauslaufen und das Wasser gelangt nicht in die Regentonne.

So kann eine kleine Arbeit wie das Reinigen der Regenrinnen auch zu Gartenfreuden führen, wenn anschließend die Regentonnen wieder gut gefüllt sind.